ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
§ 1 Geltungsbereich / Allgemeines
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über die Internetangebote der PSHI Praxis GmbH (nachfolgend „PSHI“) mit ihren Kunden geschlossen werden.
2. PSHI bietet insbesondere folgende Leistungen und Waren an:
- vollständig online angebotene GCP-Grundlagenkurse;
- vollständig online angebotene GCP-Aufbaukurse;
- gegebenenfalls weitere Fortbildungs- und Auffrischungskurse für klinische Prüfungen;
- digitale Inhalte, sofern sie in der jeweiligen Kursbeschreibung ausdrücklich angeboten werden.
3. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn PSHI ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
4. Für einzelne Produkte oder Kurse können ergänzende Teilnahme-, Lizenz- oder Nutzungsbedingungen gelten. Auf diese wird vor Vertragsschluss hingewiesen. Bei Widersprüchen gehen die spezielleren Bestimmungen vor.
5. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Kunden schriftlich per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde dieser Änderung nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als vom Kunden anerkannt.
§ 2 Verbraucher, Unternehmer und Zielgruppen
6. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
7. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
8. Die GCP-Kurse richten sich an Prüfärzte sowie ärztliche und nichtärztliche Mitglieder von Prüfungsteams beziehungsweise Prüfgruppen bei klinischen Prüfungen und Leistungsstudien.
9. Bucht eine Klinik, Arztpraxis, Forschungseinrichtung, ein Sponsor oder ein sonstiges Unternehmen einen Kurs für Beschäftigte oder Beauftragte, ist grundsätzlich die buchende Einrichtung Vertragspartnerin, sofern im Bestellprozess nichts anderes vereinbart wird.
§ 3 Gegenstand der GCP-Kurse
10. PSHI bietet einen GCP-Grundlagenkurs und einen GCP-Aufbaukurs als vollständig digitale Selbstlernkurse an.
11. Die Kurse dienen der Qualifizierung von Prüfärzten und Mitgliedern von Prüfungsteams für klinische Prüfungen mit Arzneimitteln sowie für klinische Prüfungen und Leistungsstudien mit Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika.
12. Die Kursinhalte orientieren sich insbesondere an den jeweils einschlägigen europäischen und deutschen Rechtsvorschriften, GCP-Grundsätzen und curricularen Empfehlungen. Hierzu können insbesondere die Verordnung (EU) Nr. 536/2014, das Arzneimittelgesetz, ICH-GCP, die Verordnungen (EU) 2017/745 und (EU) 2017/746 sowie das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz gehören.
13. Soweit auf älteren Unterlagen oder in gebräuchlichen Kurzbezeichnungen von „AMG-/MPG-Kursen“ gesprochen wird, bezeichnet dies die entsprechenden Kursinhalte im jeweils geltenden Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Eine Schulung ausschließlich nach außer Kraft getretenem Recht ist damit nicht gemeint.
14. Die konkreten Lernziele, Inhalte, Zielgruppen, Bearbeitungszeiten und Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung.
§ 4 Akkreditierung und CME-Punkte
15. Der GCP-Grundlagenkurs und der GCP-Aufbaukurs sind von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz als ärztliche Fortbildungsveranstaltungen akkreditiert.
16. Ärztliche Teilnehmer erhalten nach vollständiger Bearbeitung und erfolgreichem Abschluss des jeweiligen Kurses fünf Fortbildungspunkte (CME-Punkte). Bei erfolgreichem Abschluss beider Kurse können insgesamt zehn CME-Punkte erworben werden.
17. Voraussetzung für die Vergabe der CME-Punkte ist insbesondere:
- die persönliche Registrierung des ärztlichen Teilnehmers;
- die vollständige Bearbeitung der verpflichtenden Kursbestandteile;
- das erfolgreiche Bestehen der vorgesehenen Erfolgskontrolle;
- die vollständige und korrekte Angabe der für Zertifikat und Punkteübermittlung benötigten Daten;
- gegebenenfalls die Angabe einer gültigen Einheitlichen Fortbildungsnummer (EFN).
18. Nichtärztliche Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein personenbezogenes Teilnahme- beziehungsweise GCP-Zertifikat, jedoch keine ärztlichen CME-Punkte.
19. Die Akkreditierung gilt für den von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz jeweils bestätigten Zeitraum. Die Angaben auf der konkreten Kursseite sind maßgeblich.
20. Die CME-Akkreditierung bestätigt die Anerkennung als ärztliche Fortbildung. Sie garantiert nicht, dass ein Kursnachweis für jede konkrete Funktion in jeder klinischen Prüfung von einem Sponsor, einer Ethik-Kommission, einer Behörde oder einer anderen Institution als alleiniger Qualifikationsnachweis anerkannt wird.
§ 5 Vertragsschluss
21. Die Darstellung der Kurse und Waren auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
22. Der Kunde wählt im Bestellprozess die gewünschten Leistungen aus. Vor Abgabe der verbindlichen Bestellung erhält er die Möglichkeit, seine Angaben und die ausgewählten Leistungen zu prüfen und erforderlichenfalls zu korrigieren.
23. Durch Anklicken des abschließenden Bestellbuttons, beispielsweise „Zahlungspflichtig bestellen“, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss des Vertrags ab.
24. Eine automatisierte Bestätigung des Eingangs der Bestellung stellt noch keine Annahme dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
25. Der Vertrag kommt zustande:
- bei Onlinekursen durch ausdrückliche Buchungsbestätigung oder Freischaltung des Kurses;
- spätestens durch eine sonstige ausdrückliche Annahmeerklärung von PSHI (Praxis GmbH – Akademie).
26. Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache. Die Bestelldaten und diese AGB werden dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail, bereitgestellt.
§ 6 Registrierung und persönliche Nutzung
27. Für die Teilnahme an Onlinekursen kann die Einrichtung eines persönlichen Kundenkontos erforderlich sein.
28. Der Kunde muss vollständige und zutreffende Angaben machen und Änderungen unverzüglich aktualisieren.
29. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
30. Der Kurszugang ist personengebunden. Eine Weitergabe der Zugangsdaten oder die gemeinsame Nutzung eines Einzelzugangs durch mehrere Personen ist unzulässig.
31. Für jeden Teilnehmer ist ein gesonderter Zugang zu erwerben, sofern keine Mehrplatz- oder Unternehmenslizenz vereinbart wurde.
32. Bei begründetem Verdacht auf missbräuchliche Nutzung darf PSHI den Zugang bis zur Klärung vorübergehend sperren.
§ 7 Bereitstellung und Zugangsdauer der Onlinekurse
33. Die Onlinekurse werden nach Vertragsschluss grundsätzlich zeitnah digital freigeschaltet. Die Freischaltung ist nicht vom vorherigen Eingang der Kursgebühr abhängig.
34. Gegenüber Verbrauchern erfolgt eine Bereitstellung vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist nur unter den Voraussetzungen des § 15 dieser AGB.
35. Die Zugangsdauer beträgt, sofern auf der Kursseite nichts anderes angegeben ist, 8 Monate ab Freischaltung.
36. Nach Ablauf der Zugangsdauer endet die Zugriffsmöglichkeit automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
37. Ein lebenslanger oder dauerhaft unbegrenzter Zugang wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
38. PSHI darf die technische Plattform wechseln und Kursinhalte an geänderte rechtliche, regulatorische oder wissenschaftliche Anforderungen anpassen, sofern der wesentliche Charakter und das Lernziel des gebuchten Kurses erhalten bleiben.
§ 8 Erfolgskontrolle und Zertifikat
39. Die Erfolgskontrolle wird vollständig automatisiert durchgeführt und ausgewertet. Eine individuelle Korrektur oder Bewertung durch Lehrpersonal erfolgt nicht.
40. Voraussetzungen für die Ausstellung und Bereitstellung des Zertifikats sind die vollständige Bearbeitung der verpflichtenden Kursbestandteile, das Erreichen der festgelegten Bestehensgrenze sowie der vollständige Eingang des Rechnungsbetrags.
41. Die Bestehensgrenze beträgt 80 % der erreichbaren Punkte, sofern auf der Kursseite nichts anderes angegeben ist.
42. Die Erfolgskontrolle kann unbegrenzt oft durchgeführt werden.
43. Die Erfolgskontrolle muss vom registrierten Teilnehmer persönlich durchgeführt werden. Die Nutzung fremder Identitäten, die Weitergabe von Prüfungsfragen, die Unterstützung durch Dritte oder sonstige Täuschungshandlungen sind unzulässig.
44. Nach Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Nr. 40 wird ein personenbezogenes elektronisches Zertifikat erstellt und bereitgestellt. Bei ärztlichen Teilnehmern weist es die Akkreditierung und die für den jeweiligen Kurs vorgesehenen fünf CME-Punkte aus.
45. Bei begründetem Verdacht auf Täuschung oder Identitätsmissbrauch kann PSHI die Ausstellung zurückstellen. Wird eine Täuschung nachträglich festgestellt, kann das Zertifikat nach Anhörung des Teilnehmers für ungültig erklärt werden.
§ 9 Übermittlung von CME-Punkten
46. Die Übermittlung der CME-Punkte erfolgt elektronisch und regelkonform.
47. Der Teilnehmer ist für die richtige Angabe seines vollständigen Namens, seiner EFN und aller weiteren benötigten Daten verantwortlich.
48. Kann eine elektronische Übermittlung wegen unrichtiger, unvollständiger oder verspätet mitgeteilter Daten nicht erfolgen, bleibt der Anspruch auf Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung unberührt; weitergehende Ansprüche bestehen nur bei Verschulden von PSHI.
§ 10 Technische Voraussetzungen und Verfügbarkeit
49. Für die Nutzung der Onlinekurse sind insbesondere ein internetfähiges Endgerät, eine stabile Internetverbindung, ein aktueller Webbrowser, eine gültige E-Mail-Adresse, eine Audioausgabe und gegebenenfalls ein Programm zum Öffnen von PDF-Dateien erforderlich.
50. Der Teilnehmer ist für die Funktionsfähigkeit seiner eigenen Hard- und Software sowie seiner Internetverbindung verantwortlich.
51. Vorübergehende Einschränkungen aufgrund notwendiger Wartungs-, Sicherheits- oder Aktualisierungsmaßnahmen sind zulässig, soweit sie auf ein angemessenes Maß beschränkt werden.
52. Bei einer von PSHI zu vertretenden längerfristigen Nichtverfügbarkeit wird der Zugangszeitraum angemessen verlängert.
§ 11 Nutzungsrechte an Kursinhalten
53. Sämtliche Kursinhalte, Videos, Präsentationen, Texte, Abbildungen, Skripte, Prüfungsfragen und sonstigen Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt.
54. Der Teilnehmer erhält ein einfaches, persönliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für die eigene Fortbildung während des vereinbarten Zugangszeitraums.
55. Ohne vorherige Zustimmung von PSHI sind insbesondere unzulässig:
- Weitergabe oder gemeinsame Nutzung von Zugangsdaten;
- Aufzeichnung, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung von Videos oder Kursinhalten;
- Weitergabe oder Veröffentlichung von Prüfungsfragen und Lösungsschlüsseln;
- Einstellung der Inhalte in eigene oder fremde Lernplattformen;
- Nutzung zu eigenen Schulungs-, Beratungs- oder kommerziellen Zwecken;
- Verwendung zum Training von Systemen künstlicher Intelligenz oder für systematisches Text- und Data-Mining, soweit keine zwingende gesetzliche Erlaubnis besteht.
56. Ausdrücklich zum Download bereitgestellte Unterlagen dürfen für den persönlichen Gebrauch gespeichert und ausgedruckt werden.
§ 12 Fachliche und regulatorische Verantwortung
57. Die Kursinhalte dienen der Fortbildung und allgemeinen fachlichen Information. Sie stellen keine Rechtsberatung dar.
58. Die Kurse ersetzen nicht die eigenverantwortliche Prüfung der für eine konkrete klinische Prüfung geltenden Gesetze, Verordnungen, Leitlinien, Studienunterlagen, behördlichen Vorgaben und Sponsoranforderungen.
59. Die Teilnehmer bleiben für ihre beruflichen Entscheidungen, Handlungen und die Einhaltung ihrer berufsrechtlichen Pflichten selbst verantwortlich.
60. Die abschließende Beurteilung, ob ein Teilnehmer für eine konkrete Funktion ausreichend qualifiziert ist, obliegt insbesondere dem Sponsor, der zuständigen Ethik-Kommission und gegebenenfalls den zuständigen Behörden.
61. Rechtliche und regulatorische Anforderungen können sich ändern. Ein bereits absolvierter Kurs kann deshalb später durch einen Auffrischungs- oder Ergänzungskurs aktualisiert werden müssen.
§ 13 Zahlungsbedingungen
62. Folgende Zahlungsart wird angeboten: Rechnung.
63. Die Rechnung wird nach Abschluss der Bestellung an die vom Kunden angegebene Rechnungs-E-Mail-Adresse versendet. Der Rechnungsbetrag ist grundsätzlich sofort fällig, soweit im Bestellprozess oder auf der Rechnung kein abweichendes Zahlungsziel angegeben ist.
64. Die Freischaltung des Onlinekurses kann bereits vor vollständigem Zahlungseingang erfolgen. Die Verpflichtung des Kunden zur fristgerechten Zahlung des Rechnungsbetrags bleibt hiervon unberührt.
65. Bei vom Kunden zu vertretenden Rücklastschriften oder Rückbuchungen hat der Kunde die hierdurch tatsächlich entstandenen erforderlichen Kosten zu ersetzen.
§ 14 Widerrufsrecht
66. Handelt ein Kunde als Verbraucher gemäß § 13 BGB, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Handelt ein Kunde als Unternehmer gemäß § 14 BGB in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit, steht ihm kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher im Bestellprozess zur Verfügung gestellt wird.
§ 15 Sofortige Bereitstellung der Onlinekurse
67. Die Onlinekurse können nach Vertragsschluss unabhängig vom vorherigen Eingang der Kursgebühr bereitgestellt werden.
68. Bei Verbrauchern erfolgt die Bereitstellung vor Ablauf der Widerrufsfrist nur, wenn die gesetzlich erforderlichen ausdrücklichen Erklärungen im Bestellprozess eingeholt wurden.
69. Soweit der Kurs als nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellter digitaler Inhalt einzuordnen ist, muss der Verbraucher ausdrücklich zustimmen, dass PSHI vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, und bestätigen, dass ihm der dadurch eintretende Verlust seines Widerrufsrechts bekannt ist.
70. Soweit der Kurs rechtlich als Dienstleistung einzuordnen ist, gelten für den vorzeitigen Leistungsbeginn, Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts die gesetzlichen Vorschriften.
§ 16 Haftungsbeschränkung
71. PSHI haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haftet PSHI für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung ein Kunde regelmäßig vertraut. Im letztgenannten Fall haftet PSHI jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. PSHI haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.
72. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
73. Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und jederzeit verfügbar gewährleistet werden. PSHI haftet insoweit nicht für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der Kursplattform und der Onlineangebote.
74. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter http://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar ist. PSHI nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
§ 17 Datenschutz
75. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
76. Für Kursplattform, Hosting, Videoauslieferung, Zahlungsabwicklung, Versand und gegebenenfalls die CME-Punkteübermittlung können externe Dienstleister eingesetzt werden. Hierüber wird in der Datenschutzerklärung informiert.
77. Teilnehmer dürfen über die Kursplattform keine personenbezogenen Patientendaten oder sonstigen besonderen Kategorien personenbezogener Daten übermitteln, sofern hierfür nicht ausdrücklich eine geeignete und datenschutzrechtlich abgesicherte Funktion bereitgestellt wird.
§ 18 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
78. Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder aus demselben Vertragsverhältnis stammenden Forderungen aufrechnen.
79. Verbraucher bleiben berechtigt, mit Forderungen aufzurechnen, die in einem rechtlichen Zusammenhang mit ihrer Verbindlichkeit stehen.
80. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
§ 19 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
81. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
82. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
83. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz der PSHI Praxis GmbH.
84. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
§ 20 Schlussbestimmungen
85. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
86. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.
87. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: August 2026
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